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Funktionsbeschreibung der pt-100 Version x.52

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Funktionsbeschreibung der pt-100 Version x.52

Funktionsbeschreibung


Inhalt

7  Beschreibung der Funktionen
    7.1  Alarm- und Störungsbehandlung
        7.1.1  Informationsübermittlung mittels E-Mail
    7.2  Zugangsberechtigungen festlegen
        7.2.1  Zugang über Web-Browser
        7.2.2  Zugang über PC
        7.2.3  Zugang mittels DTMF-Steuerung im Sprachansagebetrieb
        7.2.4  Zugang mittels Bedientastatur
        7.2.5  Zugangsschutz durch Rufnummernüberprüfung
    7.3  Gegensprechen, Raumhören und Durchsagen
    7.4  Videoübertragung
        7.4.1  Übertragung zum PC oder pt-210 
        7.4.2  WebCam: Bildübertragung im Web-Browser
        7.4.3  Periodisches Kopieren von Bildern auf einen Linux Server
    7.5  Konfiguration mittels BOOTP/DHCP-Protokoll
    7.6  syslog Protokollierung
    7.7  Videoaufzeichnung
        7.7.1  Videoaufzeichnung im RAM
        7.7.2  Bildaufzeichnung über FTP-Server
    7.8  Steuerung und Statusabfrage über Telefon
    7.9  Faxübertragung von Bildern und Ereignissen

Kapitel 7
Beschreibung der Funktionen

7.1  Alarm- und St”rungsbehandlung

Die pt-100 zeichnet sich durch eine sehr flexible Alarmierungs- und St”rungsmeldung und -behandlung aus. Dazu geh”rt eine Alarmierungs-Wiederholung und Alarmierung ber verschiedene Alarmierungswege in sequentieller und z.Zt. paralleler Abfolge.

7.2  Zugangsberechtigungen festlegen

7.2.1  Zugang ber PC

Die Berechtigung fr Zugang mittels PC ber Modem oder ISDN wird ber das Zugangspassword unter Einstellungen/Zugangsdaten/Zugangspasswort bzw. Konfiguration/Zugangsdaten/Zugriffserlaubnis festgelegt. Die Konfigurationserlaubnis wird entsprechend unter .../Config-Password bzw. .../Konfigurationserlaubnis festgelegt.

7.2.2  Zugang mittels DTMF-Steuerung im Sprachansagebetrieb

Die Bedienung der pt-100 mittels Telefontastatur und DTMF-Steuercodes ist nur m”glich, wenn folgende Bedingungen erfllt sind:

7.2.3  Zugang mittels Bedientastatur

Eine Bedienung der pt-100 ber die Bedientastatur ist nur m”glich, solange keine PIN fr die Vor-Ort-Konfiguration eingegeben wurde. Die PIN muá vierstellig sein. Wird eine PIN von 0000 festgelegt, so ist keine PIN-Eingabe bei Vor-Ort-Installation notwendig. Zur Sicherheit muá bei Žnderung der PIN zuvor die letzte eingestellte PIN eingegeben werden, bevor sie ge„ndert werden kann.

Ist eine PIN eingestellt, so ist nicht nur der Zugang zu den Konfigurations- Menues gesperrt, sondern auch das L”schen von Alarmen, sowie das Scharf/Unscharf- Schalten direkt am Ger„t. Die "Notruf-Taste"0 ist nicht gesperrt.

Nach korrekter Eingabe einer PIN auf der Tastatur, bleibt der Tastatur-Zugang 5 Minuten lang freigegeben, ohne daá erneut die PIN eingegeben werden muss. Nach einem Neustart des Ger„tes ist die Tastatur dann wieder gesperrt.

7.2.4  Zugangsschutz durch Rufnummernberprfung

Ein weitergehender Zugangsschutz besteht ber die Eintragungen in der Liste der akzeptierten ankommenden Rufnummern. Dazu wird fr ausgew„hlte šbertragungstypen (ISDN, Telefonie, etc.) kein * (was soviel bedeutet, wie "alle Anrufer akzeptieren") in das Rufnummernfeld eingetragen, sondern eine Rufnummer bzw. Teilrufnummer des akzeptierten Anrufers. Voraussetzung ist natrlich, daá der Anrufer anhand seiner Rufnummer identifiziert werden kann, was bei Modem-Anrufern und Fax-Anrufern i.d.R. nicht m”glich ist. Sprachanrufer aus dem anlogen Festnetz sollten die Rufnummernbermittlung (CLIP) an den Anrufer freigeschaltet haben.

Die in dieser Liste angegebenen Parameter werden bei der Rufannahme bercksichtigt. Die Bedeutung der Parameter-Optionen ist abh„ngig vom šbertragungstyp und kann z.B. veranlassen, daá das Licht bei Verbindung eingeschaltet wird, oder von welchem Mikrofonkanal die šbertragung der Audiodaten erfolgen soll.

7.3  Videobertragung

7.3.1  šbertragung zum PC oder pt-100 

Die Bildbertragung zwischen PC und pt-100 kann ber Modem oder ISDN-Verbindung (X.75-Protokoll) erfolgen. Im ptWin-Bediensoftware Benutzerhandbuch finden Sie weitere Hinweise wie eine Bildverbindung zur pt-100  aufgebaut wird.

Die pt-100 kann eine Bildverbindung (z.B. im Alarmfall) eigenst„ndig zu einem PC aufbauen. Falls eine Alarmierung vorliegt, wird das unter Einstellungen/Alarm/St”rung/Linie/Zugeordnete Kameras eingestellte Kamerabild zum Empf„nger bertragen. Die unter Einstellungen/Kamera/... eingestellten Parameter (Farbe, Helligkeit, Kompressionsverfahren, Aufl”sung etc.) werden bei der Bildbertragung bercksichtigt.

Die Verbindung wird entweder manuell am PC oder durch Ablauf eines am PC oder der pt-100 voreingestellten Timeouts (Max.Verbindungsdauer) beendet.

7.4  Videoaufzeichnung

Die pt-100 kann auch als Bildspeichersystem eingesetzt werden. Dazu werden in konfigurierbaren Zeitabst„nden Bilder von den Videoquellen aufgenommen und auf Massenspeichermedien abgelegt.

Einstellbar sind bei der Aufzeichnung:

Die Einstellungen k”nnen unter Einstellungen/Kameras... oder Konfiguration/Videoparameter/Bildaufzeichnung ge„ndert werden.

Nach einem Alarmereignis kann die Aufzeichnung zeitverz”gert angehalten werden. Nach einem permanenten Fehler des Aufzeichnungsmediums wird die Aufzeichnung angehalten. In der ptWin-Bediensoftware bzw. unter Konfiguration/Videoparameter/Bildaufzeichnung kann die Aufzeichnung wieder gestartet werden.

Das Umschalten zwischen mehreren nicht synchronisierten Videoquellen ben”tigt einige Zeit, damit die PLL des Framegrabbers sich synchronieren und ein stabiles Bild liefern kann. Darber hinaus wird bei der Umschaltung ein neuer Helligkeits- und Weiáabgleich durchgefhrt. In dieser Zeitspanne von einigen Sekunden aufgenommene Bilder k”nnen eine schlechte Bildqualit„t aufweisen, d.h. sollte nur von einer Videoquelle oder mit gr”áeren Intervallen von mehreren Videoquellen aufgezeichnet werden. Jede Umschaltung der Videoquelle impliziert auch, daá das n„chste Bild als Vollbild aufgezeichnet wird, wodurch der Speicherverbrauch stark ansteigt.

7.4.1  Videoaufzeichnung im RAM

Voraussetzung zur Aufzeichnung in den eingebauten Videospeicher der pt-100  ist die Freigabe des batteriegepufferten Erweiterungsspeichers zur Bildaufzeichnung (Siehe Konfiguration/System/Speicheraufteilung bzw. Einstellungen/Verschiedenes/Speicheraufteilung). Ob gengend Erweiterungsspeicher installiert ist, erfahren sie auch an dieser Stelle.

Die Aufzeichung in den eingebauten Speicher ist die schnellste Art der Bildspeicherung, und fr kurze Sequenzen und einzelne Vollbilder ("Schnappschsse") geeignet. Dieser Speicher wird als Ringspeicher verwaltet, in dem neuere Bilder die „ltesten berschreiben.

Aufgrund des begrenzten Speichers ist je nach Einsatz zu prfen, ob die Zeit zwischen zwei Differenzbildern ("Sekunden zwischen Vollbildern"oder "Intraframe-Intervall") eher klein ist und weniger Bildverlust durch šberschreiben gewnscht wird (bei gleichzeitig kleinerer Bildanzahl im Speicher) oder ob die Sequenzl„nge eher groá ist und die Bildanzahl im Speicher vergr”áert wird (bei šberschreiben l„ngerer Sequenzen von Differenzbildern durch ein Vollbild).

Zur Kalkulation m”gen folgende Gr”áenabsch„tzungen dienen: Ein durchnittliches farbiges QCIF-Vollbild belegt ca. 20kB. Ein CIF-Farbvollbild belegt ca.50kB. Fr die Differenzbildgr”áe wird 3kB angenommen. Bei Aufzeichnungintervall von 1s und 60s zwischen zwei Vollbildern und 384kB Bildspeicher passt nur eine Sequenz von 60 Bildern komplett in den Speicher. Wird mit QCIF (192x144) aufgezeichnet und die Differenzbildgr”áe ist 2kB mit 1s Aufzeichnungsintervall bei 20s zwischen zwei Vollbildern (gleiche Speichergr”áe vorausgesetzt), passen immer zwei vollst„ndige Sequenzen in das RAM.

Der šbertragung und Ansicht der Bilder erfolgt mit der ptWin-Bediensoftware .

7.4.2  Videoaufzeichnung auf Harddisk

Voraussetzung zur Aufzeichnung auf die an der Parallel-Schnittstelle angeschlossene Harddisk ist die Freigabe des Parallel-Ports fr Harddisk-Betrieb (Siehe Konfiguration/System/Parallel Interface bzw. Einstellungen/Verschiedenes/Parallelport-Nutzung). Die Harddisk muá mit dem Menuepunkt Einstellungen/Verschiedenes/Harddisk-Formatieren vor der ersten Benutzung als Bildspeicher formatiert werden.

Die Harddisk wird als Ringspeicher verwaltet. Die „ltesten Bilder werden durch die neuesten berschrieben. Die Aufzeichnungsdauer von einer Videoquelle mit 1-2s Aufzeichnungsintervall und 60s zwischen zwei Vollbildern liegt bei mehreren Wochen, ohne daá Bilder berschrieben werden.

Zur Kalkulation m”gen folgende Gr”áenabsch„tzungen dienen: Ein durchnittliches farbiges QCIF-Vollbild belegt ca. 20kB. Ein CIF-Farbvollbild belegt ca. 50kB. Jeweils ein Vollbild mit allen folgenden Differenzbildern wird als Sequenz in eine Datei auf der Harddisk geschrieben. Je nach Festplattengr”áe belegt die Datei auf der Festplatte ein vielfaches von 32KB (1-2GB HD), 64KB (2.1-4GB HD) oder 128KB (ab 4.1GB HD) Bercksichtigen Sie bei einer Kalkulation der Platzanforderungen, dass eine Sequenz auf 50KB Vollbild und 60s Differenzbildern 'a 0.1KB auf einer 8GB Harddisk genausoviel Platz ben”tigt, wie eine Sequenz aus 50KB Vollbild mit 120s Diffenzbildern 'a 1KB.

Der šbertragung und Ansicht der Bilder erfolgt mit der ptWin-Bediensoftware .

7.5  Steuerung und Statusabfrage ber Telefon

Die pt-100 erlaubt zur Alarmierung den Anruf eines Telefons und die Durchsage vorher aufgezeichneter Texte. Dieser Modus ist einem Automatischen W„hl- und Ansageger„t (AWUG/AWAG) vergleichbar. Zur Sprachalarmierung kann z.B. ein Mobiltelefon angerufen werden.

Ausserdem ist es m”glich, einige Funktionen der pt-100 w„hrend einer Sprachansageverbindung mittels MFV (Mehr Frequenz Verfahren)-T”nen zu schalten. So ist z.B. das Scharf/Unscharf-Schalten oder das Aktivieren eines Relais m”glich.

Unter iguration sollten sie unter Einstellungen/Zugangsdaten/Akzeptierte Anrufer festlegen, von welchen Rufnummern aus die Konfiguration m”glich ist und ob eine PIN-Eingabe verlangt wird.

Die Bedienung mittels tonwahlf„higem Telefon ist unter Bedienung mit Telefontastatur beschrieben.

7.6  Faxbertragung von Bildern und Ereignissen

Falls an der pt-100 ein externes Fax-Modem (ber die RS232-Schnittstelle) angeschlossen ist, lassen sich Bilder der angeschlossenen Videokameras an ein Faxger„t bertragen. Die šbertragung der gespeicherten Ereignisliste ist ebenfalls m”glich. Die Faxbertragung kann durch einen Alarm ausgel”st werden, oder durch Fax-Polling von einem Fax-Ger„t initiert werden.

Die šbertragungsdauer eines Bildes liegt zwischen 30 und 120 Sekunden.

W„hrend der Fax-šbertragung kann keine weitere Aktivit„t (Alarmierung etc.) im Ger„t stattfinden!


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On 16 Nov 2000, 08:57.